FAQ Photovoltaik
Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen
Die Welt der Photovoltaik bietet zahlreiche Möglichkeiten, aber auch einige Fragen. Bei Bechtold☀️Solar möchten wir, dass Sie bestens informiert sind, bevor Sie sich für eine Photovoltaikanlage entscheiden.
Hier finden Sie ausführliche Antworten auf die häufigsten Fragen zu Installation, Betrieb und Nutzung von Solaranlagen.
Muss Solarstrom eingespeist werden?
Nein, eine Pflicht zur Einspeisung besteht nicht. Sie können selbst entscheiden, wie Sie den erzeugten Strom nutzen möchten. In den meisten Fällen ist es jedoch wirtschaftlich sinnvoll, den erzeugten Solarstrom entweder selbst zu verbrauchen oder ins Netz einzuspeisen. Die Vergütung für eingespeisten Strom liegt in der Regel über dem Strompreis, den Sie für Ihren Netzbezug zahlen würden.
Wie lange wird die Einspeisevergütung bezahlt?
Die Einspeisevergütung ist durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt und wird für 20 Jahre plus das restliche Jahr der Inbetriebnahme garantiert. So können Sie über einen langen Zeitraum von stabilen Einnahmen profitieren und Ihre Investition langfristig sichern.
Erhöht eine PV-Anlage das Blitzrisiko?
Nein, das Risiko eines Blitzeinschlags wird durch eine Photovoltaikanlage nicht erhöht. Ein Blitz sucht sich immer den kürzesten Weg zur Erde, wie etwa einen Kirchturm oder einen Schornstein. Statistiken zeigen, dass Gebäude mit Photovoltaikanlagen nicht häufiger vom Blitz getroffen werden als andere Gebäude.
Sind Photovoltaikanlagen genehmigungspflichtig?
In den meisten Fällen benötigen Photovoltaikanlagen keine baurechtliche Genehmigung, solange sie auf einem bestehenden Gebäude montiert werden und die Gebäudehöhe nicht wesentlich verändern.
Was jedoch erforderlich ist: Eine Netzberechnungs-Anfrage bei Ihrem Energieversorgungsunternehmen (EVU). Das EVU prüft, ob das vorhandene Stromnetz die Leistung der geplanten Anlage aufnehmen kann. Bis zu einer Leistung von 30 kWp werden eventuell erforderliche Netzbaumaßnahmen kostenlos durchgeführt. Darüber hinaus können Kosten auf den Betreiber umgelegt werden.
Was bedeutet kWp?
Die Einheit „kWp“ steht für Kilowatt Peak und bezeichnet die maximale Leistung einer Photovoltaikanlage unter Standard-Test-Bedingungen. Sie gibt an, wie viel Strom eine Anlage bei optimalen Bedingungen erzeugen kann.
Was passiert bei einem Hausbrand mit einer PV-Anlage?
Eine häufige Sorge ist, dass Feuerwehrleute durch den anstehenden Strom auf der PV-Anlage gefährdet werden könnten. Moderne Löschtaktiken und klare Vorschriften ermöglichen es jedoch, Gebäude sicher zu löschen – auch mit installierten Photovoltaikanlagen.
Die größte Herausforderung besteht im Innenangriff, da der Verlauf der PV-Leitungen nicht immer bekannt ist. Eine mögliche Lösung wäre, für jedes Gebäude einen Verkabelungsplan zu hinterlegen, um gezielt und sicher löschen zu können.
Erzeugt eine PV-Anlage Elektrosmog oder schädliche Strahlung?
Photovoltaikanlagen erzeugen grundsätzlich keinen Elektrosmog, da die Module Gleichstrom erzeugen, der kein Magnetfeld erzeugt. Erst der Wechselrichter, der den Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt, erzeugt ein Magnetfeld, ähnlich wie jedes andere elektrische Gerät im Haushalt. Dieses Magnetfeld ist jedoch auf wenige Zentimeter begrenzt und gesundheitlich unbedenklich.
Sind PV-Module Sondermüll?
Das hängt vom Modultyp ab:
- Kristalline Module: Diese bestehen hauptsächlich aus Silizium, einem Rohstoff, der recycelt werden kann. Schwermetalle wie Blei oder Quecksilber sind in modernen Modulen nicht enthalten.
- Dünnschicht-Module: Einige dieser Module enthalten Cadmium, was die Entsorgung erschwert. Viele Hersteller bieten jedoch Rücknahmegarantien, um diese umweltgerecht zu recyceln.
Müssen Photovoltaikanlagen regelmäßig gewartet werden?
Ja, regelmäßige Wartung ist notwendig, um die Sicherheit und Effizienz Ihrer Anlage zu gewährleisten. Die wichtigsten Wartungsmaßnahmen umfassen:
- Täglich: Überprüfung des Wechselrichters auf Betriebsbereitschaft.
- Monatlich: Kontrolle der Ertragsdaten und Protokollierung der Zählerstände.
- Halbjährlich: Reinigung der Module bei starker Verschmutzung sowie Überprüfung der Befestigungen und der mechanischen Spannung.
- Drei- bis vierjährig: Wiederholung der Messungen aus der Inbetriebnahme durch Fachkräfte, z. B. Kennlinienmessung oder Thermografie.
Gibt es Photovoltaik-Gutachter oder Sachverständige?
Ja, es gibt spezialisierte Sachverständige, die Anlagen begutachten und Gutachten erstellen können, z. B. für Versicherungsfälle. Achten Sie darauf, dass diese Gutachter entsprechend qualifiziert sind, z. B. durch eine TÜV-Ausbildung. Wir beraten Sie gerne und vermitteln Ihnen bei Bedarf einen zertifizierten Experten.
Haben Sie weitere Fragen?
Unser Team von Bechtold☀️Solar steht Ihnen jederzeit zur Verfügung, um Ihre Fragen zu beantworten und Sie umfassend zu beraten. Egal, ob Sie gerade erst mit Photovoltaik beginnen oder bereits eine Anlage betreiben – wir unterstützen Sie mit unserem Wissen und unserer Erfahrung.
Kontaktieren Sie uns und erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten der Solarenergie.